Eine Predigt eines guten Freundes ist unter diesen Satz gestellt: “Wenn Christen keinen Bock haben.” Dieser Satz allein klingt etwas strange. Müssen Christen auf alles Bock haben? Zu alles und allem bereit sein? Ganz und gar nicht, darum geht es nicht. Einmal davon abgesehen, dass eine positive und offene Lebenseinstellung den wenigsten Menschen schadet, gehts hier um etwas anderes.
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, zu finden in Lukas 15. Viele kennen die Geschichte – ein Mann hat zwei Söhne. Einer lässt sich sein Erbe auszahlen, verprasst alles und kommt letztendlich um Gnade wimmernd zurück zum Vater. Was passiert? Es gibt ein Freudenfest für den verlorengeglaubten Sohn!
Und nun ist da der andere Sohn. Der immer treu war, nie etwas gefordert hat. Er ist gekränkt und wohl auch zornig. Zurecht, oder? Er beschwert sich bei seinem Vater: “So viele Jahre diene ich dir [...]und du hast mir noch nie einen Bock gegeben!” Und der Vater? “Du bist allezeit bei mir und alles was mein ist, das ist dein.” Was für eine starke Aussage! Mit anderen Worten: Du hättest jederzeit einen Bock haben können, mit deinen Freunden feiern, fröhlich sein. Fakt ist: Du hast es nicht gemacht! Du hast mich nicht darum gebeten!
Wie ist das für Christen, die Gott um keinen “Bock bitten”? Die in falscher Bescheidenheit leben? Wer in der Lage ist, das absolut unverdiente und doch eigentlich unbegreifliche Geschenk der Versöhung mit Gott durch Jesus anzunehmen, der sollte danach nicht halt machen. Verdient haben wir sowieso nichts von all dem. Die Bibel ist voller Verheißungen Gottes – seinen Zusagen an uns. Es gilt sie anzunehmen und auszupacken!
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Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude völlig sei. Johannes 16,24
hey häde, du hast die Gabe Dinge sehr fesselnd und ästhetisch auszudrücken. Sehr schön, ich wünschte ich könnte das auch, aber bei mir ist das immer so pseudo ^^ Echt gut, mach weiter so!