November 20, 2009 von tobihaede
Eine Predigt eines guten Freundes ist unter diesen Satz gestellt: „Wenn Christen keinen Bock haben.“ Dieser Satz allein klingt etwas strange. Müssen Christen auf alles Bock haben? Zu alles und allem bereit sein? Ganz und gar nicht, darum geht es nicht. Einmal davon abgesehen, dass eine positive und offene Lebenseinstellung den wenigsten Menschen schadet, gehts hier um etwas anderes.
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, zu finden in Lukas 15. Viele kennen die Geschichte – ein Mann hat zwei Söhne. Einer lässt sich sein Erbe auszahlen, verprasst alles und kommt letztendlich um Gnade wimmernd zurück zum Vater. Was passiert? Es gibt ein Freudenfest für den verlorengeglaubten Sohn!
Und nun ist da der andere Sohn. Der immer treu war, nie etwas gefordert hat. Er ist gekränkt und wohl auch zornig. Zurecht, oder? Er beschwert sich bei seinem Vater: „So viele Jahre diene ich dir [...]und du hast mir noch nie einen Bock gegeben!“ Und der Vater? „Du bist allezeit bei mir und alles was mein ist, das ist dein.“ Was für eine starke Aussage! Mit anderen Worten: Du hättest jederzeit einen Bock haben können, mit deinen Freunden feiern, fröhlich sein. Fakt ist: Du hast es nicht gemacht! Du hast mich nicht darum gebeten!
Wie ist das für Christen, die Gott um keinen „Bock bitten“? Die in falscher Bescheidenheit leben? Wer in der Lage ist, das absolut unverdiente und doch eigentlich unbegreifliche Geschenk der Versöhung mit Gott durch Jesus anzunehmen, der sollte danach nicht halt machen. Verdient haben wir sowieso nichts von all dem. Die Bibel ist voller Verheißungen Gottes – seinen Zusagen an uns. Es gilt sie anzunehmen und auszupacken!
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Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude völlig sei. Johannes 16,24
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Oktober 29, 2009 von tobihaede
Wenn man einmal überlegt, dass unsere Gedanken die letztendlich ausschlaggebende Kraft für unsere Entscheidungen sind und somit maßgebend für unsere unmittelbare und ferne Zukunft und ebenso für unser unmittelbares und fernes Empfinden, dann lohnt es sich doch einmal darüber nachzudenken, was aber gerade auch wie man sich zu Denken angewöhnt hat.
Das ist ein Thema, das mich zur Zeit beschäftigt. Wie wichtig es doch ist, seine Gedanken zu bedenken und zu bewachen…
Und ihnen die Wichtigkeit beizumessen, die ihnen gebührt. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
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Oktober 5, 2009 von tobihaede
Es ist mal wieder soweit. Was für viele ein alljährliches Highlight darstellt, findet für mich zum zweiten Mal statt: Das Jugendtreffen für Teens in Tabor. Ich freu mich sehr auf das Wochenende und die ganzen Leute, die das Treffen einmalig machen. Mein Platz wird wieder geschützt im Technikbereich sein – ich trainiere schon meinen Zeigefinger für die Powerpoints.
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August 4, 2009 von tobihaede
„Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum.“
So der Beginn einer Rezension über das Buch „Die Hütte“ von William Paul Young, das im Moment sehr begehrt ist. Sie klingt sehr nüchtern, aber das ist der Strang der Geschichte, wenngleich sehr sachlich geschildert. Als ich das Buch vor einigen Tagen las, da erlebte ich es als alles Andere als sachlich. Der Autor W.P. Young bezeichnet sich als guten Freund des Vaters, der seine Tochter verlor und die Einladung von Gott bekam in die Hütte zu kommen, in der seine Tochter ermordet wurde. Dem Leser wird eine dramatische Ausgangssituation erzählt und eine wohl noch dramatischere Begegnung eines Mannes mit Gott – ganz persönlich, unter vier Augen! Beziehungsweise unter acht Augen, denn der Heilige Geist und Jesus sind auch noch als Personen anwesend. Gott, du bist großartig, dass du auch heute noch Menschen auf diese Art begegnest! Genau wie früher, bei Abraham oder bei Mose. Und heute kommst du immer noch so sichtbar in das Leben eines Menschen – Hallelujah!
Um es kurz zu machen: Das Nachwort des Buches hat mich, wiederum sehr sachlich, auf einen kleinen Umstand hingewiesen: Die Geschichte ist erfunden. Den Hauptdarsteller, Mack, gibt es nicht. Das Erlebnis in der Hütte ebensowenig – vielmehr hat der Verfasser Young, mithilfe anderer Schriftsteller seine Erkentnisse über die Persönlichkeit und das Wirken Gottes in eine Geschichte verpackt. Meine erste Reaktion war verstört und verärgert zugleich: „Wie kann der Typ es wagen, so mit der Gutgläubigkeit und dem Vertrauen der Leser zu spielen? Denn wie viele Bücher gibt es, in denen Menschen behaupten etwas von Gott erfahren zu haben und dies vielen Menschen weitergeben? Etliche! Wem soll man dann noch glauben?“
Dem Ärger folgte die Vermutung, dass Young so eine höhere Aufmerksamkeit der Leser zu Erreichen versucht. Beim Lesen fiel mir nichts auf, was ich aus theologischer Perspektive von meinem jetzigen Standpunkt ausschließen würde – wenn überhaupt ein paar Dinge als spekulativ bezeichnen.
Okay, aber lohnt es sich überhaupt noch den Roman zu lesen, nachdem ich das Nachwort vorweg nahm? Ja. Und ich empfehle das Buch auch jetzt noch weiter, allerdings mit dem Verweis: „Es ist ein Roman“. Aber er regt zum Staunen an, denn das Hauptaugenmerk des Buches ist auf das Wesen Gottes, des Heiligen Geistes und Jesu gerichtet. Und es ist atemberaubend zu lesen und sich von Gott bestätigen zu lassen: „Ja mein Kind, ich liebe dich wirklich so sehr. So wie Mack. Ich mache mir viele Gedanken um dich, nicht nur um die anderen Menschen. Ich wünsche mir nichts mehr für dich, als dass wir uns näher kennenlernen.“
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Juni 22, 2009 von tobihaede
Diese schlaue Aussage (Überschrift) stammt von Konfuzius. Die Pädagogen unter uns schütteln jetzt vielleicht den Kopf und fragen sich: Hat der noch nie was von aktivem Zuhören gehört? Oder litt Konfuzius unter einer Demenz und konnte sich einfach nichts Gehörtes merken?
Ich glaube Konfuzius konnte gut zuhören und gerade auch von anderen Menschen profitieren.
Und dennoch so eine Aussage: Erzähle es mir – und ich werde es vergessen. Klingt nach einem guten Start für ein tiefes Gespräch! Erzähl du ruhig was du willst, ich werde es sowieso vergessen.
Wer das Zitat kennt, der weiß auch, dass es noch weiter geht! Und zwar so:
Erzähle es mir – und ich werde es vergessen. Zeige es mir – und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun - und ich werde es behalten.
Ich wage einfach zu behaupten, dass die Welt in der wir leben schnelllebiger ist, als im 6. Jh vor Christi, zur Zeit des guten Konfuzius. Ich für meinen Teil kann absolut unterschreiben, vieles zu vergessen. Schlaue Dinge, die mir Menschen erzählen, oder irgendetwas aus dem Leben anderer. Was studierst du nochmal? Wo kommst du her? Oh, ich dachte wir hätten uns noch nicht kennengelernt…
Und das tue ich keineswegs mit böswilligen Absichten, sondern schlichtweg aus dem Unvermögen heraus, alles behalten zu können. Vielleicht ist es auch eine Schutzfunktion meines Hirns. Etwa so: „Tobi, pass auf! Ich platz gleich. Du kannst ja mit so vielen Menschen reden wie du willst, aber ich mach jetzt Pause.“ Denn wenn ich darüber nachdenke stimmt es vielleicht nicht immer, aber doch sehr häufig: Das, was mich am meisten geprägt hat sind die Dinge, die ich bei anderen Menschen sah. Etwas, was mir andere vorlebten und -leben. Was ich dann versuchte selbst zu tun, das blieb und bewegte mich. Und wenn mein Hirn das schon vorher wusste, dann konnte es getrost auch darauf verzichten alles Gehörte zu behalten. Und wenn nicht, dann weiß es zumindest jetzt Bescheid.
In der Hoffnung keinem „Konfuzius-Anhänger“ auf die Füße zu treten, finde ich eine kleine Umformulierung interessant:
Erzähle es mir – und ich werde es vergessen. Leb‘ es mir vor und hindere mich nicht, es auch zu versuchen – und ich werde es behalten.
Apropos behalten. Das gilt sowohl für positive als auch für negative Dinge, die wir vorleben…
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Juni 15, 2009 von tobihaede
Vor einiger Zeit wurde ich auf eine Seite mit jeder Menge T-Shirts aufmerksam gemacht.
Genauer gesagt, können dort selbst entworfene T-Shirts online gestellt werden. Die werden dann von anderen Menschenkindern bewertet – wenn das eigene Shirt im Voting gewinnt, wird es produziert und der Schöpfer am Gewinn beteiligt. Klingt gut, oder? Fand ich auch.
Und wie das eben so ist, lenkt man sich im Studium gern mal ab. Da bietet sich so eine Seite natürlich mehr als passend an! Auch wenn meine Shirts nicht die breite Masse zu überzeugen scheinen, hat die Sache zumindest meine Photoshop Fähigkeiten etwas entstaubt. Hier meine aktuelle Kreation, die auch noch im Voting ist:
Wenn ihr Lust bekommen habt mitzustimmen oder selbst etwas zu entwerfen, dann schaut mal auf www.a-better-tomorrow.com vorbei. Ist ein netter Zeitvertreib, mit dem man sogar Geld verdienen kann! Selbstverständlich würde ich auch eine positive Bewertung meines Shirts nicht ablehnen.
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Juni 14, 2009 von tobihaede
Ein Mann am Ende seiner Kräfte. Eine heftige Krise lässt ihn sowohl physisch, psychisch als auch geistig ermatten, sodass er seinen Beruf aufgeben muss. Auf der intensiven Suche nach Gott, nach dem Sinn des Lebens, geht dieser hoch- intelligente und lebensdurstige Mann nahezu alle Abwege, auf die ein Mensch geraten kann, inklusive wilder Ehe und unehelichem Sohn.
Die Rede ist von Augustus von Hippo, oder auch Kirchenvater Augustinus genannt. Eines Tages sieht dieser Augustinus einen Jungen, der am Meer mit Sand spielt. Der Junge hatte eine Kuhle in den Sand gegraben und füllt in diese nun geduldig Meereswasser hinein, mit Hilfe einer Muschel, die er in seiner Hand hält. Augustinus sieht ihm eine Zeit lang zu, bevor er schließlich zu dem Jungen geht und diesen fragt, was er denn da tue.
Daraufhin der Junge: „Ich versuche das Meer in diese Kuhle zu schöpfen.„, und fährt mit seiner Tätigkeit fort. Aufeinmal spürt Augustinus, die Antwort auf seine Fragen und Suchen gefunden zu haben: Gott ist unermesslich wie das Meer, aber genauso wirklich wie das Meer. Wenn aber der Funken Verstand eines erwachsenen Menschen versucht, Gott ganz und erschöpfend zu erfassen, dann ist man wie ein Junge, der sich übernimmt – der das Meer mit einer Muschel in eine Kuhle füllen will.
Doch die Geschichte macht noch etwas anderes deutlich: Keine Frage, es ist unmöglich, das ganze Meer auszuschöpfen – aber dennoch kann man sich darum bemühen. Genauso wie der Junge, der wie fast jedes Kind gar nicht auf die Unmöglichkeit seines Zieles achtet. Was das Bemühen dann bringt? Der Junge übt Geduld. Und tatsächlich, die Kuhle füllt langsam sich mit Meereswasser. Um im Bild zu bleiben: Er begreift mit jedem Tropfen Meereswasser einen kleinen Teil mehr von Gott, einen kleinen Teil, konkret für sein Leben, für sein gegrabenes Loch, irgendwo im Sandstrand.
Angelehnt an: Lütz, Manfred: Gott, eine kleine Geschichte des Größten, München 2009, 78.
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Juni 3, 2009 von tobihaede
Heute hat mich ein Gespräch erneut zum Nachdenken gebracht. Erneut deshalb, da es um ein Thema geht, das mich schon des Öfteren beschäftigte und prinzipiell jeden Menschen angeht: Welche Verantwortung habe ich gegenüber meinen Mitmenschen? Wie gehe ich mit den anderen Menschen auf diesem Planeten um? Und hierbei verlasse ich einmal die Grenzen Europas und blicke auf Entwicklungsländer, auf Länder, in denen Menschen in erbärmlicher Armut ums Überleben kämpfen. Zählt das Leben eines Menschen mit „westlichem Lebensstandard“ mehr, als das eines Afrikaners, der gerade wegen einer „einfachen“ Erkältung sein Leben verliert? Ist es ein Leben „eines anderen“, das weniger gilt? Das ist absurd. Und dennoch ist das Bewusstsein für eine derartig krass „andere Welt“, eben einer dritten Welt bei vielen Menschen recht überschaubar. Und hier schließe ich mich absolut mit ein! Mir geht es mehr als gut, ich habe weit mehr als ich brauche zum Leben.
Und jetzt? Was soll dieser Post bringen? Eine Runde schlechtes Gewissen produzieren und damit hat er das eigene wieder beruhigt? Darum geht es mir nicht. Aber mir ist etwas aufgegangen, von dem ich kurz schreiben möchte: Ich kann die Welt nicht retten. Kein Mensch kann das. Aber zu denken, dass der eigene bescheidene finanzielle Anteil, den ich als Student leisten kann nichts bringt, ist genau verkehrt! Genau das hielt mich immer zurück: Was hilft es, wenn ich vielleicht 8 € im Moment spende, angesichts dieser riesigen Armut? Es hilft sie zu verbessern, es hilft vielleicht einem Kind, das nun einen überlebenswichtigen Impfstoff bekommen kann, oder auf welche Art auch immer.
Vielleicht denkst du jetzt: 8 € und das Gewissen beruhigt. Eigentlich ein ganz guter Deal! Selbst wenn es so wäre, ein Gedanke dazu: Ich behaupte nicht, dass all die verarmten Menschen mein Gewissen kalt lassen. Aber selbst eine Motivation, die nicht astrein ist – wenn sie ein Leben retten kann ist sie mir herzlich willkommen!
Zum Abschluss: Ich rufe nicht dazu auf, das eigene Hab und Gut komplett zu verkaufen,
um das Geld Bedürftigen weiterzugeben. In meinen Augen dürfen wir uns an den Dingen die wir besitzen freuen, solange sie nicht uns besitzen. Solange nicht unser Herz daran hängt und unser Leben nur darin besteht mehr Dinge anzuhäufen und zu erhalten. Aber ich möchte dich und mich daran erinnern, dass wir mehr als dankbar dafür sein können, zu den 15% der Weltbevölkerung zu gehören, denen es so gut geht. Und so möchte ich mit dem Satz eines Komilitonen schließen: „Unser Reichtum verpflichtet uns.“ Er ist uns anvertraut und wenn wir einen geringen Teil davon weggeben tut es uns nicht weh, aber es hilft vielleicht einem anderen Mitmenschen, dass er einen Lichtblick und eine Chance im Leben bekommt. So einfach.
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Mai 18, 2009 von tobihaede
Stellungnahme der Evangelischen Allianz Marburg bzgl. der Auswirkungen des APS-Kongress:
In wenigen Tagen werden etwa eintausend Psychotherapeuten, Psychiater, Psychologen und Seelsorger zu einem Fachkongress zum Thema „Identität“ nach Marburg anreisen. Zum dritten Mal ist unsere schöne Stadt Gastgeber für diese Fachleute, die sich tagein, tagaus um Menschen bemühen und die auf diesem Kongress das Gespräch mit Kollegen suchen und interne Fortbildung und Schulung anbieten. Wir heißen diesen Fachkongress ausdrücklich und herzlich in Marburg willkommen!
In der Auseinandersetzung im Vorfeld dieses Kongresses ist ein sehr aggressives Klima in der Stadt entstanden. Durch Diffamierungen und Falschbehauptungen wurden einzelne Referentinnen und Referenten, dann der ganze Kongress und schließlich Christen in Marburg allgemein angegriffen. Dadurch angeregt wurden Bündnisse geformt, die den Kongress verhindern wollen.
Dabei ist offenbar nicht auszuschließen, dass es neben Demonstrationen auch zu gewalttätigen Angriffen kommen kann. Im Internet werden Studenten aus Gießen, Frankfurt, Kassel, Göttingen usw. aufgefordert, gemeinsam den Kongress zu verhindern. Inzwischen sind in Marburg die Gebäude von Gemeinden und christlichen Organisationen verschiedener Konfessionen sowie Privathäuser mit Parolen beschmiert und beschädigt worden. Diese intoleranten Aktionen zeigen, dass sich das Klima in Marburg zuzuspitzen droht.
Es kann in unserer freien und offenen Stadt nicht sein,
- dass einzelne Personen verunglimpft und Christen angegriffen werden,
- dass ein Fachkongress gezwungen werden soll, Referenten auszuladen, weil sie manchen Lobbygruppen ein Dorn im Auge sind,
- dass durch einseitige politische Agitation eine Veranstaltung verhindert werden soll, die weder in ihren Themen noch in ihrer Ausrichtung mit dem übereinstimmt, was ihr vorgeworfen wird.
Wir rufen alle Verantwortlichen in Politik, Universität und Gesellschaft auf, sich auch weiterhin gegen alle undemokratischen Versuche der Einschüchterung, des Krawalls und der Einschränkung von Grundrechten einzusetzen. Setzen Sie sich mit uns für Redefreiheit, Religionsfreiheit, Wissenschafts- und Therapiefreiheit ein! Als Marburger Christen wollen wir nicht nur gute Gastgeber für den Kongress sein, wir müssen als Demokraten auch die Grundrechte unserer demokratischen Gesellschaftsordnung verteidigen.
Wir jedenfalls stehen ein für einen sachlichen und offenen Diskurs, für Wahrheit und Toleranz in der inhaltlichen Auseinandersetzung und für Rede- und Meinungsfreiheit aller Bürger dieser Stadt und unserer Gäste aus dem In- und Ausland.
Für viele Christen in dieser Stadt:
Der Vorstand der Evangelischen Allianz Marburg
Karl Böttner, Alexander Hirsch
www.evangelische-allianz-marburg.de
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Quelle: http://www.evangelische-allianz-marburg.de/2009/05/marburg-ein-toleranter-ort-in-hessen/
Pressemitteilungen von „noplace“ (Kongressgegner): http://noplace.blogsport.de/
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Mai 13, 2009 von tobihaede
Es ist soweit: Das ECJA – Camp wird volljährig!
Das 18. Camp steht vor der Tür, wieder wie gewohnt über Himmelfahrt (21.-24.05), mit interessanten Menschen, Camp – Atmosphäre (oder beheizter Bungalow – Atmosphäre) und bestimmt interessantem Wetter!
Eine gute Gelegenheit, um einmal raus aus dem Alltag zu kommen, neue Menschen kennenzulernen und vielleicht alte Bekannte wiederzutreffen.
Natürlich gilt die Einladung auch für uns Menschen, die das 18. Lebensjahr bereits hinter sich gelassen haben!
Mehr Infos unter: ecja-camp.de
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